Jahreskonzert 2017 in Küttigen

Gestern – Heute – Morgen

So lautete das Motto unseres Jahreskonzertes vom 2. Dezember in Küttigen.

Unter der Leitung von Erich Weber spielten wir Stücke aus verschiedenen Zeitepochen der letzten 150 Jahre. Für das "Morgen" stand das Jugendspiel, das den Abend mit einem kleinen Konzert eröffnete. Die über 40-köpfige Mannschaft steht auch unter der Leitung von Erich Weber, mit Hilfe von Anita Walde und Caroline Werba.

Zusammenarbeit

Es liegt der Musikgemeinschaft am Herzen, dass wir mit dem Jugendspiel ein gutes Einvernehmen haben und gut zusammenarbeiten können. Wir möchten die jungen Menschen dazu motivieren, ihre Instrumente auch im Erwachsenenleben nicht an den Nagel zu hängen. Zwei Stücke "Hello" von Adele und die bekannte Titelmelodie der TV-Krimi-Serie "Hawaii-Five-O" spielten wir gemeinsam. Zusammen zählen wir über achtzig Mitglieder, da muss man auf der Bühne schon etwas zusammenrücken, selbst im Stehen!

Überraschungsauftritt

Einige Damen der ehemaligen Majorettengruppe Küttigen-Biberstein gaben ein Comeback an diesem Abend. Ihr Auftritt war nicht nur für die Zuschauer eine Überra-schung, sondern auch für die Musikanten, welche erst an der Hauptprobe davon er-fuhren. Die Zuschauer waren begeistert und verlangten natürlich eine Zugabe. Den Damen konnte man die jahrelange Pause nicht ansehen. Sie meinen, dies sei wie Ve-lofahren, so etwas verlerne man nicht mehr.

Konzertstücke

Nicole Blum, ein ehemaliges Mitglied der Küttiger Musig, führte charmant und unter-haltsam durch das Programm. Nebst bekannten Blasmusikstücken wie "The Washing-ton Post" oder der "Jurablickpolka" hörten die Zuschauer auch die grossen Hits von "Queen" oder wurden in die Welt der Tanzfilme entführt mit Melodien aus "Grease", "Flashdance" und "Footlose". Als Abschluss zum Jubiläumsjahr der Küttiger Musikge-sellschaft und als Zugabe spielten wir den "Küttiger Marsch", komponiert vom ehe-maligen Dirigenten Franz Graf. Die Zuhörer verlangten eine zweite Zugabe. Mit dem altbekannten "Dankeschön" verabschiedeten wir uns dann aber endgültig von der Bühne. Beim Plaudern, Tanzen oder an der Bar konnten sich die Besucher noch weiter amüsieren.

Nathalie Bloch Kopp