Musik ist Trumpf! 

Das Jugendspiel eröffnete den Konzertabend auf schwungvolle Weise mit einem Medley aus verschiedenen „Blues Brothers“ Melodien.

Stefan Berner, der Präsident der Musikgemeinschaft Küttigen-Biberstein (MGKB) begrüsste die Gäste herzlich und informierte über den weiteren Verlauf des Abends. Unter der Leitung von Erich Weber spielten die jungen Musikantinnen und Musikanten auch sehr anspruchsvolle Stücke, wie zum Beispiel „Sir Duke“ von Stevie Wonder oder die Filmmusik aus „Transformers“ und „The pirates of the caribean“. In die Sechziger entführt wurden die Zuhörer mit „Shake, rattle and roll“ von Bill Haley und noch weiter zurück in die Dreissiger mit dem Swing „ It don’t mean a thing“ von Duke Ellington. Das Publikum war zu Recht hingerissen und verlangte nach einer Zugabe.

Charmante Ansage

Fabienne Wehrli führte das Publikum auf interessante und kurzweilige Weise durch den Abend. Ab und an klärte sie die Gäste über wissenswerte oder humorvolle Hintergrundinformationen der vorgetragenen Stücke auf. Nach einer kurzen Pause eröffnete die MGKB ihr eigenes Konzert lautstark mit den Tambouren. Sie trommelten „La sourris“ und „Tristar“. Mit dem Mottostück: „Musik ist Trumpf“ eröffneten auch die Bläser nun das Konzert. Die Titelmelodie dieser in den siebziger Jahren gleichnamigen, beliebten Musikrevuefernsehsendung ist bis heute vielen bekannt und erinnert eventuell an Fernsehabende mit den Grosseltern. Marschmusikfreunde freuten sich sicher über die Klänge von „El Capitan“, komponiert vom amerikanischen „Marschkönig“ John Philip Sousa. Mit dem Stück „Gulliver’s Travel“ muteten wir dem Publikum etwas schwerere Kost zu. Die vier verschiedenen Sätze erzählen die Geschichte von Gullivers Reisen im Liliput-Land, im Land der Riesen, auf der schwimmenden Insel Laputa und im Land der Pferde. Mit diesem Stück wagen wir uns auch an den Musiktag in Lengnau. Gemäss etlichen Rückmeldungen aus dem Publikum nach dem Konzert gefiel das Stück sehr gut, auch wenn das Zuhören vielleicht etwas mehr Konzentration erforderte.

Rosenreigen

In der Pause verwandelten wir durch unsere Rosentombola den Saal alsbald in einen Blumenladen. Der Rosenduft stieg allen in die Nase (hoffentlich nicht zu Kopf…) und schmückte die Tische mit bunten Farbtupfern. Die Gäste konnten sich nun, nachdem das feine Nachtessen sich etwas gesetzt hatte, am gluschtigen Kuchenbuffet gütlich tun. Aus der Küche verwöhnt wurden die Gäste durch Ruedi Wehrli, unseren Schlagzeuger, und seinen Hobby-Koch-Kollegen, den „Gäbeler“. Der prompte Service wurde bestens durch den STV Biberstein erledigt.

Mit „Discusions“… …

trommelten die Tambouren die Zuhörer zurück in die Musikwelt. Ein interessantes Zwiegespräch entwickelte sich zwischen den zwei Trommlergruppen und bisweilen konnte man fast einen kleinen Streit ausmachen. Am Schluss waren sie sich aber wieder einig, zumindest verstummten alle Trommeln gleichzeitig. Es hatte also niemand das letzte Wort, wie so oft im wahren Leben… Mit dem bekannten Stück „I will follow him“ aus dem Film „Sister Act“ mit Whoopie Goldberg ging es weiter. Das Medley „Mancini Magic“ (Henry Mancini) entführte die Gäste weiter in die Welt der Filmmusikklassiker. Wer kennt sie nicht, die bekannten Melodien wie „Moon River“ aus „Frühstück bei Tiffany‘s“ oder „The Pink Panther“ aus der Filmkomödie mit dem trotteligen Inspector Clouseau und dem Meisterdieb genannt das Phantom. „Beim lustigen Wirt“ einer Polka mit Walzereinlagen, schlugen die Herzen der Volksmusikfreunde sicher höher. Ein kleiner Abstecher in die Popmusikwelt machten wir mit „It’s raining again“ von Supertramp. Zum Schluss schlenderten wir, zumindest in unserer Phantasie, die prächtige Champs-Elyseée hinunter bei den Klängen des gleichnamigen Chansons.

Bargeplauder

Dem Publikum hat unser Programm so gut gefallen, dass Zugaben verlangt wurden. Wir spielten noch den fröhlichen Marsch „Luna“ und nochmals das Mottostück. Stefan Berner liess es sich nicht nehmen, am Schluss den vielen Helfern im Hintergrund zu danken. Dem Dirigenten, Erich Weber, gebührt Dank für seine Geduld beim Einstudieren der Stücke. Auch Stefan Bernhard darf nicht unerwähnt bleiben für seinen Einsatz als Vizedirigent und das Durchführen der Holzregisterproben. Damit die Gäste uns nicht nur hören sondern auch sehen konnten, benötigten wir die Unterstützung des Bühnen- und Lichttechnikers, Dieter Wasser. Um kurz nach zehn Uhr war der musikalische Teil zu Ende. So hatten unsere Gäste noch genügend Zeit in Ruhe zu plaudern, sei es bei Kaffee und Kuchen, bei Wein oder auch in der Bar, die sich im Laufe des Abends immer mehr füllte. Man liess die Nacht gemütlich (vielleicht Einzelne auch etwas feucht-fröhlich) ausklingen. Wer wann, mit wem und wie den Weg nach Hause fand, bleibt das Geheimnis der Schreibenden…

Nathalie Bloch Kopp

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